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Allgemeine Hinweise

Alle hier aufgeführten Werke habe ich selbst geschrieben.
Die Veröffentlichung auf anderen Webseiten, in Zeitungen oder jeglichen anderen Medien ist nur mit meiner Zustimmung zulässig!
Die Abänderung dieser Werke ist generell unzulässig!

Bei weiteren Fragen bitte bei mir melden.


Jacob

Leseprobe

Draußen war es ruhig. Jacob ging die Nebenstraße in Richtung Bahnhof entlang. Er hörte einen leichten Windhauch durch die Bäume fegen und abgefallenes Laub auf der Straße aufwirbeln. Er hörte vor sich einen paar Raben krächzen. Ansonsten war es ruhig. Jacob blieb stehen. Hier stimmte etwas ganz gewaltig nicht. Es war an sich vollkommen ruhig. Er hörte kein Auto und auch keinen Zug. Und keine Menschen. Es waren überhaupt keine Menschen zu sehen. Jacob schaute sich um. Er warf einen Blick auf seine Uhr. Noch hatte er Zeit um einen Abstecher über die Hauptstraße zumachen und sich zu vergewissern, dass alles in Ordnung war.
Je näher er der Hauptstraße kam, desto unheimlicher wurde es ihm. Es machte überhaupt keinen Unterschied, wo er sich befand, es war überall gleich leise. Ein paar Autos standen in seltsamen Formationen auf der Straße und teilweise auch daneben. Es sah aus, als seien die Fahrer mitten in voller Fahrt einfach herausgesprungen. Einige Autos waren an Hauswände oder Bäume und Laternenmasten gefahren, andere wiederum aneinandergestoßen. Es gab größere und kleinere Unfälle; ohne Blut, ohne Leichen, ohne jegliche Spur von Menschen. Keine Täter, keine Opfer.
Jacob stellte sich mitten auf die Straße. Es begann zu nieseln, ansonsten war es gespenstisch still. Er hielt den Atem an und ließ seinen Blick langsam in alle Richtungen schweifen. Er suchte nach Bewegungen. Bewegungen, die Menschen verrieten. Flugzeuge, Autos, Fahrräder, Fußgänger…
Nichts. Es gab keinen einzigen Hinweis auf irgendwelche menschliche Aktivitäten. Er fühlte sich wie in der Herbstversion einer Klischee-Westernstadt eines Wild-West-Films.
...

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Samirana (Tag 1)

Leseprobe

‚Na Danke‘, schoss es mir durch den Kopf, ‚Ich lunger hier auf einem Baum mit einem endlos quasselnden Eichhörnchen und warte auf einen Menschen, den ich nicht kenne, damit er mir mit einer Leiter hinunterhilft. Was noch ein paar Stunden dauern kann. Wie kann es noch besser kommen?‘
Farrell beschleunigte seinen Redeschwall: „Kennst du eigentlich die Geschichte von meinem Vetter Abiro und wie er bei einer Geburtstagsfeier doch tatsächlich vom Baum gefallen ist? Ach nein, kannst du ja nicht, du bist ja neu hier, also, und ich bin mir sicher, dass die Geschichte schon bis nach Bronheim vorgedrungen ist, ich erzähl sie dir trotzdem, jedenfalls es war der Geburtstag von Abiro und…“
Ich versuchte mein Gehirn abzuschalten. Wenn ich loslasse, dann jetzt. Was bitte kann so interessant an einem Eichhörnchen sein, das vom Baum fällt?
„…und wir hatten jede Menge Eicheln dabei: gegrillte Eicheln, gekochte Eicheln, gebratene Eicheln, gefüllte Eicheln, Eicheln im Sauerampfermantel, Eicheln…“
Mir wurde schlecht. ‚Eicheln mir Würmern, Eicheln mit Maden, Eicheln mit Spinnen…‘
„…und mein Cousin Marian…“
‚Was hat der wohl mitgebracht? Tausend und eine Variation Haselnüsse. Die sind wenigstens essbar.‘
Mir war jetzt klar, warum niemand die Eichhörnchen hier mochte. Glücklicherweise hörte ich bereits ein Pfeifen. Selten war ich so glücklich einen Menschen zu hören. Unglücklicherweise schien Farrell nichts davon mitzubekommen, denn er leierte immer noch seine ermüdende Familiengeschichte herunter.
Das Rascheln wurde lauter und hinter Farrell tauchte ein blondgelockter Kopf auf. Mein Retter!
„…und Abiro hat so viel von den frittierten Eicheln gegessen…oder waren es die gebratenen, nein, die gefüllten…oder?...“
„Hat er dir seine Familiengeschichte erzählt?“, übertönte der junge Mann meinen Peiniger.
„Ja, und er hat auch nichts ausgelassen. Kennst du schon die Geschichte von seinem Vetter Abiro, der vom Baum fiel?“
„Nein, und wenn du sie mir erzählst lasse ich dich hier oben!“
...

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Stille Alternative

Leseprobe

"Hilfe, ich kann nichts mehr sehen!", schreit er. "So helft mir do...nein, das Kind, das Kind! Ich habe das Kind überfahren. Das Kind!"
Dann verstummt er kurz und bricht schließlich in Tränen aus.
"Das Kind!", schluchzt er. Immer wieder "Das Kind!".
Stille.
Schluchzen.
"Was ist mit dem Kind?", fragt er zögerlich und immer noch ganz aufgelöst.
Stille.
"Was ist mit dem Kind?", schreit er.
Stille.
"Wo bin ich?" Unruhig versucht er nach seinem Auto zu tasten. Auch mit ausgestreckten Armen kann er weder sein Armaturenbrett, noch seinen Sitz und auch nicht den Beifahrersitz erreichen. Er scheint in einer Art Schwebezustand zu sein. Er kann nichts fühlen. Er kann nicht einmal sich selbst fühlen.
"Wo bin ich?", schreit er wieder. "Warum habt ihr mich hier hergebracht? WO BIN ICH?"
"Schrei nicht so", kommt endlich die Antwort.
"Wer bist du? Wo bin ich? Warum bin ich hier? Wo ist mein Auto? Warum..."
"Versuch erst einmal dich zu beruhigen."
Er versucht es. Es dauert eine Weile, doch dann fühlt er sich beruhigt.
"Wo bin ich?", fragt er ruhig.
"Hier", kommt prompt die Antwort.
"Warum ist es hier so dunkel?"
"Es gibt keinen Raum hier, also auch kein Licht."
"Dann kann ich hier ebenfalls nicht existieren!", schlussfolgert er.
"Doch, dafür sorge ich schon. Mach dir keine Sorgen darüber."
Das saß.
"Bist du Gott?", traut er sich zu fragen.
"Ich denke schon."
 

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Herbst

Ein Herbstgedicht

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Mensch

Eine Kurzgeschichte

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Die Hasenkinder

Ein Gedicht, dass an meine Erinnerungen in Skyrim erinnert. *seufz*

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Das bin ich.Jac de Lad
Programmierer


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